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1. Deutsches Toyota-Museum wechselt Standort von Hartkirchen in die Medien-Metropole Köln

Grubweger Autohaus "Pichert" überlässt dem Toyota-Konzern das von Peter Pichert aufgebaute Raritäten-Museum - Mehr als 100 historische Fahrzeuge ziehen vom Land in die Großstadt.

Gerade die Leidenschaft für Autos war es, die Peter Pichert sen., Toyota-Händler der ersten Stunde, dazu bewegte, etwas außergewöhnliches zu schaffen und 1994 das erste Toyota-Museum zu gründen. Hartkirchen bei Pocking, nahe dem Bäderdreieck im Landkreis Passau sollte es sein, wo eine Sammlung von historischen Fahrzeugen und Geländewägen entsteht, die angefangen vom Kleinwagen 1000 und Nachfolger Starlet über die Kompaktwagen-, Limousinen- mehrere Coupé-Generationen bis hin zu den Land Cruiser-Baureihen beinhaltet.

Und er sollte Recht bekommen.

Über 100 Einzelstücke hat Peter Pichert sen. in mühevoller Akribie gesammelt. "Weniger bla bla, mehr konkretes" hat er immer gesagt und untermalte damit sein stetiges Streben das erste Marken-Museum des Weltmarktführers Toyota in privater Regie aufzubauen. Mit Erfolg. Auch Sonderserien gehören zum Bestand des „1. Deutschen Toyota-Museums“, wie zum Beispiel ein frühes Präsentationsfahrzeug des Hybrid-Pioniers Prius und ein zum Kleinlöschfahrzeug umgebauter Land Cruiser FJ45.

Als Highlight des privaten Museums konnte das damalige Aushängeschild des Japaner Automobilbauers ergattert werden: Der Sportwagen 2000 GT. Vielen bekannt als James Bond Fahrzeug „man lebt nur zweimal“ aus dem Jahr 1967.
Zwischen 1967 und 1970 wurden 351 Fahrzeuge gebaut. Wie viel davon noch existieren, ist unklar. In Deutschland sind derzeit drei Fahrzeuge bekannt.

Natürlich hat der Passauer Autohändler viel Zeit und Mühe in seine Sammlung  gesteckt. Somit steht der finanzielle Wert weit hinten an. Aber eines ist sicher: Für Liebhaber hat das Museum einen unbezahlbaren Sammler-Wert.

Nach dem Tod von Peter Pichert sen. im vergangenen Jahr erhält die private Fahrzeug-Sammlung nun einen offiziellen Charakter und geht ab Juli an den Konzern über.

Tom Fux, Geschäftsführer der Toyota Deutschland GmbH: „Als Importeur verstehen wir die Übernahme der Fahrzeuge der Peter-Pichert-Sammlung nicht nur als Grundstock für unser eigenes Museum. Sie ist auch eine Reminiszenz
an einen der 28 Händler der ersten Stunde, die ab 1971 für die Entwicklung
von Toyota in Deutschland von großer Bedeutung waren.

„Wir sind sehr stolz, dass die Fahrzeugsammlung künftig von Toyota Deutschland in Köln weitergeführt wird“, erklärt Birgit Pichert, die das Autohaus Pichert gemeinsam mit ihrem Bruder Peter leitet. „So wissen wir das Erbe unseres Vaters in guten und verantwortungsbewussten Händen.“

Das Toyota-Museum in Hartkirchen schließt am 01. Juli 2017.

Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird die Fahrzeugsammlung dann in der Medien-Metropole Köln zu sehen sein.


 

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